Thursday, November 15, 2012

Die 9 wichtigsten Fragen ...



... zum Thema Küche.

Welche ist die richtige Arbeitsfläche?

1 Aus welchem Material ist die perfekte Arbeitsplatte?


Das begehrteste Material ist derzeit Quarzkomposit, eine ultrarobuste Mischung aus Quarz und Kunstharz. Edelstahl ist ebenfalls unverwüstlich, zeigt aber bald Gebrauchsspuren. Marmor ist extrem empfindlich, Beton schwer zu verarbeiten. Ein Klassiker ist Holz mit seiner warmen Haptik (lieber ölen statt lacken!). "Eine gute Tiefe für eine Arbeitsplatte sind 65 – 75 Zentimeter", empfiehlt Günter Skiba, Chef des Berliner Küchenfachstudios "Das Küchenhaus".

2 Muss man für die Zukunft planen? 

Wer mit der Küche noch einmal umziehen möchte, sollte den Küchenplaner vorwarnen und besser klassische Formen und Maße und dazu Modulelemente wählen. Tipp: Markenhersteller können oft noch nach zehn Jahren Teile nachliefern oder zusätzlich Fronten im Originalton lackieren.

 

3 Was muss man bei einem Holzboden beachten?


"Idealerweise verlegt man in der Küche das gleiche Holz wie im Rest der Wohnung", sagt Rune Byriel vom dänischen Dielenspezialisten Dinesen. Strapazierfähig sind geölte oder lackierte Eiche, Esche und Buche. Weil Öl sich abträgt, muss man öfters nach ölen. Lack schützt besser, aber die Schicht darf nicht undicht werden, sonst kann sich das Holz darunter verfärben. "Eine Möglichkeit, dem Boden mehr Charakter zu verleihen, ist, Dielen verschiedener Breiten zu nehmen", schlägt Byriel vor.

4 Welche Abluftsysteme arbeiten am effektivsten?

"Hängeabzüge mit Abluft sind am effektivsten: Sie reduzieren die Feuchtigkeit im Küchenraum und führen Kochdunst nahezu vollständig ab", sagt Stan Rusch vom Münchner Küchenexperten "Ludwig 6". In Niedrigenergieoder Passivhäusern sind auch Umlufthauben aufgrund der verbesserten Technik als vollwertige Haube einsetzbar. Im Herd integrierte Kochfeldabzüge sind zwar ästhetisch, aber nicht sehr effi zient. Stan Rusch: "Wenn Sie sich nicht sicher sind, lassen Sie beim Kücheneinbau Anschlüsse verlegen, damit Sie den Abzug später nachrüsten können."

5 Welche Utensilien sind unerlässlich?


"Weniger, als man denkt", sagt Elisabeth Füngers vom Restaurant "Nil" in Hamburg. Ihre Musthaves: Holzbrett mit Rille, Pfannenwender, Schaum- und Schöpfkelle, Holzlöffel, Sparschäler, zwei verschieden große Schneebesen, Kartoffelstampfer, Backpinsel, Vierkantkastenreibe, Sieb, Durchschlag, gute Messer, eine hochwertige Küchenschere, Zauberstab (zum Mixen, Pürieren usw.), mehrere Edelstahlschüsseln, Auflaufform aus Jenaerglas, zwei Pfannen und fünf Töpfe und als Luxus einen Schmortopf.